Mechanische Potenzhilfen
Für alle mechanischen Potenzhilfen gilt, das der Blutstau nicht länger als 30 Minuten bis 4 Stunden dauern darf! Am sichersten sind Cockringe/gurte die Hoden und Penis gleichermaßen umschließen. Je breiter ein Cockring bemessen ist (nicht Durchmesser!!) desto geringer ist die Gefahr des Priapismus.
Cockgurte: Mit Hilfe eines etwa 4 mm dicken flexiblen Bandes oder Gummis einen künstlichen Blutstau hervorrufen.
Wichtig ist, das das Material dehnbar ist !
Das Gummi dicht am Bauch um den schlaffen oder halbsteifen Penis legen und unter etwas Zug unten zu den Hoden hin eine Schleife binden (keinen Knoten). Der Knoten muss unten sitzen damit das band flach auf der Ader oben auf dem Penis sitzt und so den Blutstau hervorruft.
Sie sollten auf keinen Fall einen Knoten binden weil dann die große Gefahr besteht, diesen nicht aufzubekommen wenn der Penis hart und stramm ist.
Nachdem das Band abgelegt ist, kann der Penis stimuliert werden, das Blut fließt ein und wird gestaut.
Wenn der Penis steif und das Gummi zu eng geworden ist, die Schleife lösen und das Band mit weniger Druck erneut umbinden.
Es gibt auch Cockgurte die um Penis und Hoden getragen werden und den Penis in die Länge strecken, diese zögern zusätzlich den Orgasmus hinaus.
Ein perfekt sitzender Cockring hemmt den Blutrückfluss aus dem Penis, nicht aber die Blutzufuhr.
Durch den Blutstau, wird das Glied größer und härter
Cockringe sind aus Eisen, Edelstahl oder Gummi erhältlich und werden meistens um den Penis und den Hoden zugleich getragen.
Schieben sie bei diesen Ringen zunächst die Hoden nacheinander durch den Ring, danach den noch schlaffen Penis. Schieben sie den Ring weit an den Körper. Dafür können sie auch Gleitmittel, zum Beispiel Öl benutzen.
Kleine Cockringe, die nur den Penisschaft umschließen werden über die Eichel bis zur Peniswurzel gezogen.
Wichtig ist auf jeden Wahl die Wahl des richtigen Durchmessers, diesen können sie in etwa berechnen, indem sie den Umfang des halbsteifen Gliedes durch 3,14 teilen. Der Druck sollte angenehm sein, der Cockring darf nicht zu eng sitzen!
Die Anwendung von Cockringen birgt gewisse Gefahren für den ungeübten Benutzer, üben sie zunächst die Handhabe mit Cockgurten oder sehr elastischen Cockringen und tragen sie Cockringe nur für maximal 30 Minuten!
Das entfernen des Cockrings muss logischerweise im schlaffen Zustand erfolgen – wenn sie also nach 30 Minuten tragen des Ringes immer noch eine Erektion haben, dann sollten sie sicherheitshalber auf einen Cockgurt zurückgreifen, da ist das ablegen jederzeit möglich.
Penispumpen werden auch im Artikel „Penisvergrößerung“ ausführlich besprochen.
Man steckt den Penis in einen Kunststoffzylinder, erzeugt ein Vakuum welches Blut in den Penis einfließen lässt und streift dann einen Cockring über. Das Blut kann nicht mehr abfließen und die Erektion bleibt erhalten. Die Dauer der Erektion durch eine Penispumpe liegt bei etwa 10 Minuten und sollte nicht länger als 30 Minuten belassen werden.
Einige Männer sind der Meinung, das nach dem Pumpen der Penis zwar an Volumen gewinnt, die Erektion aber weicher ist. Außerdem stört viele die umständliche Handhabe und die Zeitdauer, die man zum lernen der richtigen Anwendung benötigt. Eine bekannte Nebenwirkung ist das fehlen der Ejakulationsfähigkeit, beim Samenerguss wird das Ejakulat in die Blase gepresst.
Wenn sie das pumpen als stimulierend empfinden erreichen sie möglicherweise den Zweck einer Potenzsteigerung.
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