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"Operationen zur Wiederherstellung der Potenz" von Marianne

Operationen zur Wiederherstellung der Potenz

Operative Eingriffe bei Impotenz - hilfreich oder gefährlicher Unsinn?

Operationen mit dem Ziel der Wiederherstellung der Potenz sind heute aufgrund von der Verfügbarkeit von guten und wirksamen Medikamenten selten geworden.
Besonders bei massiven organischen Schädigungen bei denen alle anderen Therapieformen versagen ist allerdings die Operation manchmal als der letzte Ausweg aus der Impotenz zu sehen.
Andere Indikationen können die Unverträglichkeit von Potenzmitteln sein – die Notwendigkeit der operativen Wiederherstellung der Potenz liegt heute bei unter 5% der Fälle von Impotenz.
Diese Eingriffe müssen wohlüberlegt werden, der Zustand vor der Operation lässt sich im Nachhinein nicht wieder herstellen.

OperationMöglichkeiten des chirurgischen Eingriffs sind zum einen die arterielle Operation bei der, ähnlich einer Bypass Operation am Herzen, der Durchfluss der Arterien verbessert wird. Die Schwellkörper können so besser durchblutet werden und die Erektionsfähigkeit steigt.
Die Erfolgschancen der Operation liegen bei etwa 50% im Durchschnitt, können aber sehr schwanken.
Die Langzeitergebnisse der Operation sind nicht sehr befriedigend, weil die Grunderkrankung – arterielle Durchblutungsstörungen- nicht behoben wird, sondern der Gefäßstatus sich wieder verschlechtert.

Zum anderen kann der Grund einer Impotenz an einem venösen Leck liegen.
Bei der venösen Operation strippt man die betreffende Vene, verschließt sie künstlich unter Unterbindet den Durchfluss.
Während die Erfolgsquote im ersten Jahr noch bei 20-80% liegt, sind auch hier die Langzeiterfolge nicht gut.

Penisimplantate werden heute nur noch sehr selten eingesetzt. Hierbei wird dauerhaft eine Prothese in Form eines künstlichen Schwellkörpers in den Penis eingepflanzt um die Erektion aufrechtzuerhalten. Da bei dem eingriff die natürlichen Gewebsstrukturen entfernt oder verändert werden, ist der Eingriff nicht rückgängig zu machen.
Bei einer Operationsmethode wird der Penis nach oben gebogen und dann ein biegsames Implantat eingesetzt, was den Penis in der Position hält die Geschlechtsverkehr ermöglicht.

Bei der anderen Variante wird eine hydraulische Prothese eingesetzt mit der man den Penis aufpumpen kann.

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