Potenzpillen
Potenzpillen fördern wie der Name schon sagt die Potenz, meist aber nicht die Libido.
Eine Erektion tritt nur nach vorheriger Stimulation auf. Lassen sie von einem Arzt feststellen, ob sie die Medikamente nehmen dürfen bevor sie die Pillen kaufen. Dies gilt gerade für Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen. Wenn der Arzt ihnen die Unbedenklichkeit versichert hat, können sie die Potenzpillen natürlich auch günstig im Internet bestellen.
Uprima – Ixense (Wirkstoff Apomorphin) ist die Alternative zu Viagra & Co, die schon 2001 auf den Markt kam und gerade für Patienten geeignet ist, die aufgrund von Nitrohaltiger Medikation keine PDE-5-Hemmer wie Viagra & Co einnehmen dürfen. Apomorphin, der Wirkstoff von Uprima und Ixense wirkt direkt im zentralen Nervensystem. Dort werden Strukturen stimuliert, die für die Reizübertragung bei der Erektion sorgen, es werden genau die gleichen Mechanismen in Gang gesetzt, die auch normalerweise zur Erektion führen. Uprima & Ixense wirken also direkt im Gehirn während Viagra & Co die Blutgefässe im Schwellkörper beeinflusst. Im Gegensatz die PDE-5-Hemmern wie Viagra kommt es aufgrund der zentralen Wirkung bei Apomorphin auch zur Steigerung der Libido (sexuelle Lust).
Die Wirkung von Uprima beziehungsweise Ixense setzt bereits nach durchschnittlich 18 Minuten ein.
Nur bei etwa 6% der Patienten trat eine leichte Übelkeit nach der Einnahme von Apomorphin auf – der gewünschte Erfolg erschien allerdings bei ganzen 68%.
Dabei reichte die Erektion für Geschlechtsverkehr aus und wurde von beiden Partnern für gut befunden. Das auch bei Patienten die unter langjährigen organischen Begleiterkrankungen leiden. Kontraindiziert ist Apomorphin bei Patienten die sich nicht körperlich anstrengen dürfen, in Zusammenhang mit Alkohol und bei niedrigem Blutdruck.
Apomorphin HCl ist als Sublingualtablette von zwei und drei Milligramm erhältlich. Das heisst, die Tablette wird unter die Zunge gelegt und dort etwa 10 Minuten lang aufgelöst. Sie darf nicht geschluckt oder gelutscht werden, da die Wirkung dann ausbleibt. Empfohlen wird, mit der 2 mg-Dosierung zu beginnen und, falls erforderlich, auf 3 mg zu erhöhen. Das Intervall zwischen den Applikationen sollte mindestens acht Stunden betragen. Apomorphin kann mit anderen potenzfördernden Mitteln kombiniert werden.
Die Wirkungsweise von Viagra, Levitra und Cialis funktioniert nach dem gleichen Prinzip, das Enzym PDE-5 welches an der Signalverarbeitung im Penis beteiligt ist, wird gehemmt.
Daraufhin weiten sich die Penisarterien, das Blut fließt in die Schwellkörper und der Penis wird hart und einsatzbereit. Der Penis lässt einen selbst in sehr außergewöhnlichen Positionen nicht im Stich.
Nach dem Sex ist der Penis schneller wieder einsatzbereit und die Erektion hält bedeutend länger an.
Auch junge potente Männer können Potenzmittel nehmen um länger, besser und öfter Sex zu haben.
Der Wirkungsbeginn und die Wirkungsdauer von Viagra, Levitra und Cialis ist allerdings unterschiedlich. Alle 3 Medikamente sind nur nach gründlicher Absprache mit Kardiologen für Männer geeignet, die nitrathaltige Herzmedikamente nehmen, da die blutdrucksenkende Wirkung verstärkt wird. Alle Medikamente sollten nicht mit Alkohol eingenommen werden. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind möglich – lassen sie sich diesbezüglich von einem Arzt oder Apotheker beraten. Nach dem Gebrauch von Cialis sollten sie für 2 Tage kein Viagra oder Levitra nehmen.
Hüten sie sich vor einer Überdosierung der Medikamente – testen sie lieber die Wirkung und fangen mit der minimal empfohlenen Dosis an. Bei Überdosierung kann es zu einer schmerzhaften und gefährlichen Dauererektion kommen (Priapismus). Eine Erektion darf allerhöchstens 4 Stunden anhalten, danach drohen irreparable Schädigungen durch Blutstau und damit verbundene mangelnde Sauerstoffversorgung der Zellen. Priapismus liegt dann sicher vor, wenn die Erektion schmerzhaft ist und nicht behoben werden kann, masturbieren hilft in diesem Falle nicht, da jede Berührung des penis schmerzhaft ist und die Erektion noch verstärken kann. Der Patient muss sich sofort in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben (nicht zum Arzt) und sich behandeln lassen – ansonsten droht permanente Impotenz.
Viagra (Wirkstoff Sildenafil) wurde ursprünglich als Herzmedikament konzipiert und hat die größte Wirkung bei arteriell bedingten Erektionsstörungen. Viagra ist die älteste Potenzpille und wurde bereits von vielen Millionen Männern getestet. Viagra wird etwa 1 Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, die Wirkung setzt nach 20 bis 30 Minuten ein und hält etwa 8 Stunden an – ist also im Vergleich zu Tadalafil (Cialis) kürzer. Viagra erzeugt sehr harte Erektionen. Viagra hilft laut klinischen Studien sowohl bei psychisch als auch bei organisch bedingten Erektionsproblemen mit einer Erfolgsquote von 60 bis 80 Prozent. Viagra sollte nicht kurz nach dem Essen oder nach Alkoholgenuss eingenommen werden, da sich die Wirkung dadurch deutlich vermindert. Eine Studie an 40 Männern die unter Diabetes leiden ergab,das diejenigen, die zusätzlich zu Viagra (50mg zweimal pro Woche) auch Carnitin einnahmen (2g pro Tag) zu 68% über verbesserte Erektionen und zu 76% über erfolgreichen Geschlechtsverkehr berichteten.
Bekannte mögliche Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Schwindel und Sehstörungen („Blau-Grün-Sehen“).
4 Tabletten Viagra a 25 mg kosten etwa 40 Euro. Die Dosierungsanleitung entnehmen sie bitte der Packungsbeilage und fangen sie ruhig mit einer geringeren Dosierung von einer viertel Tablette Viagra an.
Levitra (Wirkstoff Vardenafil) wirkt ähnlich aber schneller als Viagra und hat weniger Nebenwirkungen. Der Wirkstoff Vardenafil ist 9 mal stärker wirksam als Sildenafil (Viagra). Die Erektion mit Levitra ist nicht ganz so hart wie die mit Viagra.
Insbesondere das „Blau-Grün-Sehen“ was von Viagra Patienten manchmal beschrieben wird ist bedeutend seltener.
Levitra sollte etwa 20 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, die Wirkungsdauer beträgt etwa 4 Stunden.
Wie jedes andere Medikament hat auch Levitra Nebenwirkungen, von der Firma Bayer wurden Kopfschmerzen und Gesichtsrötungen beschrieben, dessen Einsetzen sich allerdings durch eine fettreiche Mahlzeit verzögern lässt.
Kosten: 4 Tabletten Levitra: 10 Milligramm circa 50 Euro.
Die Dosierungsanleitung entnehmen sie bitte der Packungsbeilage und fangen sie ruhig mit einer geringeren Dosierung von einer halben Tablette Levitra an.
Cialis (Wirkstoff Tadalafil) ist ein Potenzmittel, welches sich vor allem durch seine rasche und lang anhaltende Wirkung hervortut. Cialis hat den Beinamen „Wochenendpille“ zu Recht, nach der Einnahme am Samstagmorgen ist der Mann das ganze Wochenende hindurch zu spontanem Sex fähig ohne eine Dauererektion zu haben.
Denn wie bei Viagra und Levitra wird die Erektion erst durch Stimulation ausgelöst. Die Erektion mit Cialis ist nicht so hart wie die mit Viagra. Cialis kann über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden und wird vom Hersteller als „on demand Pille“ bezeichnet, es ist also eine Anwendung nach den individuellen Bedürfnissen des Mannes möglich. Laut Hersteller reicht die Einnahme alle 2 Tage, selbst tägliche Einnahme sei nicht schädlich. Laut neuesten Studien hilft Cialis auch in 82% der Fälle von Prostatavergrößerung normalen Geschlechtsverkehr zu haben.
Cialis sollte 30 Minuten vor dem Sex eingenommen werden und wirkt dann für etwa 36 Stunden.
Beschriebene Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen und Sodbrennen. Wenn sie von Cialis auf Viagra oder Levitra wechseln wollen, müssen sie wegen der langen Wirkdauer 2 Tage warten. Ein wesentlicher Vorteil von Cialis liegt darin, dass es völlig unabhängig vom Essen und vom Alkoholgenuss eingenommen werden kann, zumindest was die Wirkung betrifft.
4 Tabletten Cialis a 10 mg kosten etwa 50 Euro.
Die Dosierungsanleitung entnehmen sie bitte der Packungsbeilage und fangen sie ruhig mit einer geringeren Dosierung von einer halben Tablette Cialis an.
Lesen Sie auch: Potenzmittel aus der Natur und die Potenzmittel FAQ sowie Mechanische Potenzhilfen.

September 3rd, 2007 at 12:07 am
[…] Sie auch: Potenzpillen und die Potenzmittel FAQ. Veröffentlicht in der Kategorie Potenz […]
September 3rd, 2007 at 12:21 am
[…] 2003 gab es zur Behandlung Vakuumpumpen oder Spritzen, dann kamen Viagra, Cialis und Levitra für mehr Manneskraft auf den Markt. Die meisten Potenzstörungen können mit diesen […]
September 17th, 2008 at 12:48 pm
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 36 J. alt und bin seit 4 Jahren mit meiner Freundin zusammen. In all diesen Jahren hatte sie nur ein einziges Mal Orgasmus. Sie braucht über einer Stunde, bis sie kommt, aber in dieser Zeit werde ich mich so sehr erhitzen, insbesonders im Stirnbereich, dass mein Penis einfach schlapp wird. Nach 20-30 Minuten kann ich den Sex nicht weitermachen, ich muss eine kleine Pause nehmen, um mir die Stirn mit kaltem Wasser zu spülen, dann kann ich weiter machen. Aber inzwischen ist meine Freundin wieder “kalt”, so dass sie wieder 1 ganze Stunde braucht, bis sie den Orgasmus bekommt.
Meine Freundin hat mir gesagt, mit ihrem marokkanischem Ex-Freund konnte sie 8 Orgasmen am TAG bekommen… ist es rein physisch das möglich? Ich glaube kaum.
Ich erwarte gerne Ihre Ratschläge und bedanke mich im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Claudiu Picu
Antwort von Marianne: Vielen Dank für deine ausführliche Schilderung Claudiu,
rein physisch halte ich es durchaus für möglich, dass eine Frau 8 Orgasmen am Tag haben kann. Die meisten Frauen würden aber vermutlich einen sehr intensiven Orgasmus, mehreren kleinen vorziehen. Viele intensive Orgasmen können schon schnell wieder unangenehm werden, weil die Sinne dann völlig überreizt sind, aber sicherlich gibt es Frauen, die auch das mögen.
Zum eigentlichen Problem: Wenn Deine Freundin mit ihrem Ex so oft kommen konnte und mit Dir gerade mal nach 1 Stunde Sex, dann muss irgendetwas anders sein.
Aus meiner Erfahrung würde ich vermuten, dass Du sie vielleicht nicht klitoral stimulierst sondern “nur” penetrierst?
Das reicht bei den meisten Frauen alleine nicht um zu einem erfüllenden Oragsmus zu kommen. Erfahrenere Frauen können beim Sex durch gezielte, parallel zur Penetration ausgeführte Muskelkontraktionen einen Orgasmus auslösen, das aber ist mit Konzentration und Übung verbunden, sie kann sich dabei weniger fallen lassen und geniessen, als wenn sie vorher oder parallel klitoral stimuliert wird.
Am schönsten und erfüllendsten empfinden Frauen, die dazu in der Lage sind, eine Mischung aus vaginalem und klitoralem Orgasmus.
Meine Empfehlung für jeden Mann, der seine Frau ausreichend befriedigen will und sie auch mal richtig heiss sehen will, ist die vorherige oder parallele Stimulation der Klitoris beim Sex. Sex mit einem schönen Orgasmus zu beschliessen, ist wohl für jeden das Nonplusultra und beugt (vor allem langfristig) sexueller Frustration vor.
Ich drücke euch die Daumen!
Marianne